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Bitcoin Mining [2] – Ja ich will!

Nachdem du weißt, was Mining ist, wie es funktioniert und es dich noch nicht abgeschreckt hat, bist du also hier gelandet.
Nein? – Dann kannst du hier Bitcoin Mining [1]  lesen.

Ja, ich will!

Wenn man sich dazu entscheidet, Bitcoins schürfen zu wollen, sollte man das nicht nach Bauchgefühl komplett ohne Plan und Kalkulation machen. Es soll nicht nur die private Gelddruckmaschine sein, sondern auch einen gewissen Hobbyfaktor haben.

Veraltete Miner, bei denen die Stromkosten höher sind als die Einnahmen, USB – Miner oder gar den Laptop zur digitalen Goldgräberei zu vergewaltigen ist nicht ratsam und bringt meist nur Kosten und Verärgerung anstatt Gewinne. Mining ausschließlich spaßeshalber zu betreiben ist natürlich eine Möglichkeit, Geldscheine anzuzünden bringt auch Wärme.

Mining mit Profit?

Die Antwort hängt warscheinlich davon ab wieviel du bereit bist auszugeben.
Im Netz gibt es einige Rechner, die die Kalkulation erleichtern. Hier zum Beispiel der von Coinwarz. Mit diesem kann man sich ausrechnen, wie lange es dauert bis man Break-even erreicht, sprich wann  man die Gewinnschwelle erreicht. Je weiter dieser Punkt entfernt ist, desto schwieriger ist es Prognosen aufzustellen und das Risiko höher, eine Fehlinvestition getätigt zu haben.

  • Hashrate – gibt die Miningleistung in Hashes pro Sekunden an, zwischen H/s, KH/s, MH/s, GH/s, TH/s und so weiter liegen Tausenderschritte,
  • Power – Watt-Anzahl die der/die Miner benötigen, es sollte viel Rechenleistung bei wenig Stromverbrauch sein, auch Strom von z.B. extra Kühlungen miteinbeziehen
  • Power Cost - Strompreis pro kWh, wenn man sehr günstig/gratis an Strom kommt – gut, wenn der Strompreis sehr teuer ist – besser nicht zu Hause minen.
  • Pool Fee – Pool Gebühr, in der Regel zwischen 0 und 2%
  • Block Reward – aktuelle Belohnung pro Block
  • Hardware Cost – Minerpreise samt Zubehör

Bis jetzt war der Rechner einfach auszufüllen, nun kommen die 2 kniffligen Punkte, die es sehr schwer machen relativ genaue Voraussagen zu machen.

  • Difficulty -  Schwierigkeit einen Block zu finden
  • Exchange Rate – Wert eines Bitcoin

Mit diesen Punkten kann jeder seine eigene Prognosen treffen, ich habe zwar keine Kristallkugel, aber die Difficulty wird steigen. Die Mining Hardware wieder zu verkaufen solange sie noch einen Wert hat darf ruhig auch in Betracht gezogen werden.

Zusätzlich zum Break-even ist ROI – Return on Investment ein wichtiger Punkt. Damit wird der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital angegeben. [Gewinn/Gesamtkapital]

Fazit

Generell gilt beim Bitcoins Mining: Das Prinzip, am Rechner Geld zu schürfen klingt einfacher, als es im Endeffekt ist. Die Rentablität des Vorhabens hängt individuell von vielen Faktoren ab, auch hat nicht jeder die selben Möglichkeiten und der aktuelle Kurs macht es nicht leichter Profit zu erwirtschaften.  Ab einem Break-even von über 120 Tagen rate ich persönlich ab, selbiges gilt für Bitcoin Cloud Hashing da die Gebühr viel zu hoch ist.

Meine persönliche Empfehlung ist, das Geld lieber in Bitcoins zu investieren und längerfristig  zu halten. Natürlich sollte man auf die Sicherheit seiner Coins achten. Warum mit viel Aufwand und Risiko minen, man kann nicht mit den riesigen Mining-Hallen mithalten.

Sollte dich dennoch das digitale Goldsuchfieber gepackt haben, besser die aktuell rentabelsten Altcoins schürfen und in BTC tauschen, aber das ist eine andere Geschichte…


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